07/2017

Profitabel durch Zusatzbearbeitung direkt nach dem Zerspanen


Die wachsende Innovationsgeschwindigkeit im weltweiten Informationsverbund hat den Druck auf unsere Unternehmen erhöht. Es gilt Strategien zu entwickeln, die über den aktuellen Status Quo hinausgehen und die wettbewerbsfähige Produktion an unserem Standort sichern.

Damit unsere Produktionsabläufe effizienter und fließender werden, hat bereits in den letzten Jahrzehnten die Automatisierungstechnik in erheblichem Umfang Einzug in die Fertigungsprozesse gehalten. Nach der Herstellung von Massengütern wie Automobil und Elektronik wird zunehmend auch die Produktion von in kleineren Stückzahlen hergestellten Waren interessant für eine weitgehend automatisierte Fertigung.

Insbesondere am Beispiel der spanenden Fertigung von metallischen Werkstücken kann gezeigt werden, wie durch kluge Auswahl und Einsatz von Automationssystemen der Aufwand zur Herstellung minimiert, die Produktqualität verbessert, Fehler vermieden und Menschen von schwerer, monotoner Arbeit entlastet werden.

Können zusätzlich zu der eigentlichen Automationsaufgabe noch weitere Bearbeitungsschritte wie z.B. Messen, Prüfen, Beschriften, Entgraten, Reinigen, Konservieren usw. sozusagen nebenbei erledigt werden, erhöht sich die Wirtschaftlichkeit signifikant. Dies lässt sich an verschiedenste Anwendungsbeispiele für die Großserie, mittleren und kleinen Stückzahlen bis zur Fertigung von Einzelteilen im Werkzeugbau verdeutlichen.

Ein besonderes Augenmerk ist dabei auf die vorhandene Logistik und bisherigen Abläufe bei einem mehrstufigen Fertigungsprozess zu legen. Ebenfalls zu berücksichtigen sind sowohl die Qualität als auch deren Dokumentation. Die von HandlingTech angebotenen Automationskonzepte ecoZ, SRZ, palletZ und IRZ bieten bei den unterschiedlichen Anforderungen bei der Fertigung von Dauerläufern, von mittleren und kleinen Losgrößen mit der entsprechend häufigen Notwendigkeit umzurüsten und auch bei der Realisierung von Anlagen für „Losgröße Eins“ eine Vielzahl an innovativen Lösungen. Industrie 4.0 lässt grüßen.

Je besser die Automationslösung also Ihren Fertigungsprozess ergänzt, desto wirtschaftlicher können Sie produzieren. Beschränken Sie sich dabei nicht allein auf das einfache Handling von Werkstücken, sondern denken Sie darüber nach, zusätzliche Bearbeitungsschritte in die Fertigungszelle zu integrieren. Mit einem begrenzten Mehraufwand lassen sich so in vielen Fällen die Gesamteinsparungspotentiale deutlich vergrößern und positive Nebeneffekte wie geringere Ausschussmegen oder kürzere Durchlaufzeiten erzielen. Am besten lassen Sie sich vorab von einem erfahrenen Automationspartner wie HandlingTech beraten.